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Bartfarben – für ein junges, einheitliches Aussehen

Bärte sind derzeit wieder angesagt. Vor allem Männer mit Vollbart sieht man wieder häufig. Der individuelle Bartwuchs hingegen – etwa der hochgezwirbelte Schnauzer, der zum Zopf geflochtene Kinnbart, das kleine Ziegenbärtchen, der Seemanns-Kinnbart oder der altertümelnde Backenbart – ist derzeit seltener zu beobachten. Ein Grund für den aktuellen Trend zum Bartwuchs sind vielleicht die schon in jungen Jahren zunehmend kahler werdenden Köpfe der Männer.

Bartwuchs gilt als Insignie der Männlichkeit. Zudem gibt es in den Städten immer mehr Barber Shops, in denen man seinen Bart scheren und pflegen lassen kann. Auch das Färben wäre hier in professioneller Qualität möglich. Da die Barthaare aber sehr schnell nachwachsen, geht das Nachfärben auf Dauer ganz schön ins Geld. Trotzdem gilt: Wenn Haarschnitt und Bartwuchs im Barber Shop perfekt aufeinander abgestimmt werden, sieht das sehr gepflegt aus. Im DIY-Verfahren ähnlich gute Ergebnisse zu erzielen, ist nicht ganz leicht. Übung macht jedoch den Färbe-Meister.

Das Gegenteil des gepflegten Herrenbartes ist der zottelige ZZ Top-Wallebart. Auch dieser ist inzwischen wieder häufiger zu finden – vor allem bei jungen und alternativ lebenden Barträgern. Doch warum könnte jemand seinen Bart färben wollen?

Fakten zu Bartfarbe

Einordnung: meist Bräunliche oder blonde Töne, passend zur Haarfarbe oder Schwarz, selten Grau

Haarstyle: Hautfarbe Eignung: Bei Diskrepanzen von Haarfarbe und Bartfarbe und uneinheitliche Farbe für alle Männer geeignet mit stärkerem Bartwuchs

Bartfarben von diversen Beauty Shops

Warum ist das Bartfärben so beliebt?

Bei manchem Mann mag es die Lust an der Farbe sein, die zum Färben des Bartes führt. Auch wenn bunte Bärte derzeit im Trend liegen, beteiligen sich bisher nicht allzu viele Deutsche daran. Strenge Dresscodes am Arbeitsplatz oder auf dem gesellschaftlichen Parkett mögen dafür verantwortlich sein. Hinzu kommt: Nur in wenigen Branchen kann man sich einen blauen oder grünen Bart erlauben. Ein britischer Exzentriker dürfte sich allerdings jede Bartfarbe erlauben. Er wüsste diese aber auch mit britischer Würde zu tragen.

Bei anderen Bartfärbern ist es Eitelkeit, die zum Färben verführt. Enthält der Vollbart bereits graue Haare, aber das Haupthaar wirkt dank regelmäßiger Färbung noch jugendlich, wird auch der Bart gerne gefärbt. Ein einheitlicher Look von Kopfhaar und Barthaar wirkt tatsächlich harmonischer. Es kann durchaus jünger oder interessanter machen, den Bart zu färben. Manche Männer und auch viele Frauen finden einen Bart mit einer einzelnen weißen Strähne – Resultat einer natürlichen Pigmentstörung – besonders attraktiv. Die Geschmäcker sind eben verschieden. Wer so aussehen möchte, kann eine Bartsträhne entfärben. Doch das nachwachsende Barthaar hätte vermutlich seinen natürlichen Farbton. Oder einen ganz anderen. Der Grund: durch das Entfärben geschädigte Haarwurzeln.

Manche Männer haben naturblonde Haare, aber einen rötlich gefärbten Bart. Wer`s mag, belässt es so. Es passt meistens zum Hauttyp und wirkt im Gesamtbild stimmig. Wer der Natur ihren Lauf lässt, folgt der Erkenntnis, dass das Haupthaar und das Barthaar im fortgeschrittenen Alter nur selten einen identischen Farbton aufweisen. Manche Männer möchten ihren Bart jedoch lieber weniger rötlich haben. Sie färben diesen daher etwas dunkler. Das kann man durchaus nachvollziehen. Doch ob es immer gut ist, einen roten oder braunen Bart in einer helleren Farbe einzufärben, sei dahingestellt. Fakt ist außerdem: Alles, was binnen kurzer Zeit nachwächst, ist weiterhin braun oder rötlich.

Zudem wachsen Barthaare aus unbekannten Gründen deutlich schneller nach als alle anderen Haare des Mannes. Zu häufiges Bartfärben könnte die darunter liegende Haut ganz schön strapazieren. Daher gilt: Barthaare nicht um zu viele Schattierungen aufhellen oder abdunkeln. Je harmonischer die neue Farbe gewählt wird, desto weniger unangenehm fällt das nachgewachsene Barthaar ins Auge. Das Nachfärben steht daher nicht ganz so häufig an. Wer sich allerdings die kurz getrimmten Kopfhaare blau oder rosa eingefärbt hat, kann auch bei der Bartfarbe trendy sein. In diesem Fall ist es auch nicht so wichtig, dass der „Nach-Bewuchs“ immer sofort nachgefärbt wird.

Schwierig wird es jedoch, wenn die knallbunte Bartfarbe wieder herauswachsen soll. Das kann nämlich erstaunlich lange dauern. Das Überfärben mit einem Naturton wird niemals natürlich wirken. Da hilft nur die Rasur. Eine Alternative dazu ist das chemische Entfärben. Diese Maßnahme schädigt aber die Barthaare und die Haarwurzeln. Es sollte daher gut überlegt werden, mit bunten Bartfärbungen zu experimentieren.

Wie man seinen Bart färbt

Tipp Nummer eins: Niemals konventionelle Haarfärbemittel für den Bart verwenden, sondern spezielle Bartfärbemittel kaufen. Bei dünneren und feineren Haaren gibt es keine Alternative dazu, bei festem und dichtem Drahthaar aber wohl. Dieses kann nämlich preisgünstiger mit Wimpernfarbe gefärbt werden. Das gilt vor allem für kurze Bärte. Bei langen Bärten sind Bart-Kolorationen wegen der Packungsgröße sinnvoller.

Wichtig ist die Verwendung von Einmalhandschuhen sowie einem Pinsel oder einer Bürste zum Färben. Ob der Bart vor dem Einfärben gewaschen werden muss, sollte auf der Packung vermerkt sein. In jedem Fall sollte die Bartwäsche mit einem milden und neutral duftenden Shampoo oder einer festen Bartseife ohne Duft erfolgen. Das begünstigt die Farbaufnahme. Der Bart sollte nach der Wäsche gründlich getrocknet werden. Dass die Gebrauchsanweisung für das Bartfärbemittel gelesen und befolgt wird, setzen wir voraus. Vorsicht: Färbemittel hinterlassen auf dem T-Shirt Flecken, die nie wieder herausgehen. Auch aus der Tapete wächst sie nicht heraus, sondern muss überstrichen werden.

Die zweitwichtigste Maßnahme ist ein Test auf Verträglichkeit. Haar- und Bartfärbemittel sind oft chemische Färbemittel. Diese können allergische Reaktionen auslösen. Außerdem können die Bartwurzeln geschädigt werden. Manchmal entstehen sogar Verätzungen, die Narben bilden. Achtung: Dicke Barthaare nehmen Färbemittel oft nicht besonders gut an. Entweder können Sie die Barthaare in diesem Fall einfach zweimal hintereinander färben – oder Sie wählen beim zweiten Färben nach einigen Wochen die doppelte Einwirkzeit. Allerdings sind die Menschen, die Färbeanleitungen schreiben Chemiker. Sie empfehlen bestimmte Einwirkzeiten aus guten Gründen.

Um die überschüssige Bartfarbe aus den Barthaaren zu spülen, ist ausgiebiges Duschen ohne Shampoo-Einsatz sinnvoll. Erst wenn keine Farbe mehr aus dem Barthaar läuft, sollten Sie ein mildes Bartshampoo nutzen. Falls ein Farbversiegler dabei ist, sollten Sie diesen erst einsetzen, wenn Sie mit der Färbung zufrieden sind.

Worauf muss man beim Kauf von Bartfarben achten?

Eine wichtige Grundregel lautet: Je kürzer der Bart ist, desto schwerer kann er gefärbt werden. Vor allem ist die Haut exponierter. Der Dreitage-Bart ist also ein schwieriger Kandidat, was das Färben angeht. Der ZZ Top-Wallebart eignet sich hingegen perfekt. Vorausgesetzt, er ist nicht zu fetthaltig. Dann nimmt er nämlich jedwedes Färbemittel nur schlecht an. Ideal ist ein Zeitpunkt direkt nach dem Urlaub, wenn das Barthaar vom Baden, Sonnen und Segeln entfettet wurde. Zu beachten sind außerdem

  • die Stimmigkeit von Bart- und Haarfarbe zu beachten
  • das vorherige Trimmen des Bartes
  • schützende Hautpflege rund um den zu färbenden Bart aufzutragen
  • statt billiger Einmalhandschuhe gut passende Latex-Handschuhe zu verwenden
  • ein Tutorial auf YouTube anzusehen, um Fehler zu vermeiden
  • ausreichend Zeit für Färben und Nachfärben einzuplanen
  • die Abschlusspflege mit Bart-Öl.

Dunkle Haarfarbe lässt dünne oder lückenhafte Bärte optisch dichter wirken. Das Färbemittel sollte aber nicht dunkler als das Haupthaar sein oder künstlich wirken. In diesem Fall wäre der Effekt gegenteilig und der Kontrast zum Hauttyp oder zum Gesamtbild zu krass.

Welche Marken und Produkte gibt es?

Bei Amazon sind Bartfärbemittel zahlreicher Hersteller in allen gängigen Haarfarben zu finden. Bekannte Hersteller sind Schwarzkopf, L’Oréal, Goldwell und Just for Men. Neben chemischen Dauer-Färbemitteln finden sich auch Henna-basierte Bartfärbemittel oder „Beard Filler“-Stifte zum Füllen von Lücken. Außerdem gibt es temporäre Haarfärbemittel und Haarfärbewachs. Mit Haarfärbeshampoo und Haarkreide können interessante Effekte und kleine Farb-Akzente erzielt werden. Haarkreiden sind leicht auswaschbar.

Mit Re-Pigmentierungscreme können graue oder entfärbte Stellen auf natürliche Weise behandelt werden. Re-Pigmentierungscreme stellt die natürliche Haarfarbe wieder her. Das kann zwar dauern, weil es nur langsam vorangeht und mehrere Behandlungen braucht. Dafür merkt es aber keiner. Es muss ja nicht immer gleich ein chemisches Färbemittel angewendet werden. Chemische Bartfärbemittel sorgen nämlich früher oder später für Haarausfall, weil sie aggressiv sind.