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Haar-Blondierungen

Blondes Haar ist nach wie vor im Trend. Die Blondstufen sind in verschiedenen Nuancen erhältlich. Am Markt gibt es ein großes Sortiment an unterschiedlichen Produkten und Anbietern. Da fällt die Entscheidung schwer. Doch welches Produkte eignet sich für das Blondieren und kann man dies auch selbst zu Hause machen? Vorab sollte jedem klar sein, dass blondiertes Haar viel Pflege und Aufwand bedeutet.

Gründe für eine Blondierung gibt es viele. Sei es eine Typveränderung, oder einfach der Wunsch nach einer optischen Veränderung. Wenn möglich, sollte man eher zu einem Aufheller greifen, da dies generell schonender und auch gesünder für die Kopfhaut und die Haare ist. Entscheidet man sich allerdings für eine Blondierung, sollte man qualitativ hochwertige Produkte wählen wie zum Beispiel von Syoss, L´Oreal oder Alcina.


Fakten zu Blondierungen

Einordnung: Blondierungen sind etwas effektiver, Aufheller etwas schonender für die Haare

Hautfarbe Eignung: kühle Hauttypen; für wärmere Hauttypen mehr Braunanteil nutzen

Haarstyle: ideale Wirkung bei natürlich fallenden Frisuren mit verspielten Details; gleicher Effekt bei gelocktem oder geflochtenen Haar

Bekleidung Farben: Braune, graue, beigefarbene oder dunkelgrüne Töne

Spezielle Blondierungsprodukte

Blondierungen und Aufheller von diversen Beauty Shops

Die professionelle Blondierung

Binnen ein paar Stunden vom Schneewittchen zur Goldmarie. Das ist zwar möglich, so schnell geht dies aber leider nicht. Extreme Farbwechsel brauchen viel Zeit und Geduld und sollten, wenn möglich, von einem Profi mit großem Fachwissen und Erfahrung durchgeführt werden, um am Schluss auch den gewünschten Farbton zu haben. Generell ist es empfehlenswert, bei einer Strähne einen Test durchzuführen, ob der gewünschte Farbton auch möglich ist.

Blondieren ist auf mehreren Wegen möglich:

  • Bei einer generellen Blondierung wird mit Wasserstoffperoxid in unterschiedlichen Konzentrationen (3 bis 12 %) gebleicht. Je dunkler das Haar, desto mehr Chemie braucht es. Generell wird mit den Spitzen begonnen, vorausgesetzt diese sind hell genug. Im Anschluss daran beginnt man mit dem Blondieren der Mittelpartie, am Schluss wird dann der Ansatz behandelt und blondiert. Die Dauer der Blondierung richtet sich nach der Haarlänge. Klar sollte jedem sein, dass das Blondieren eine Tortur für Haar und Kopfhaut sein kann. Das Haar kann nicht nur porös werden, sondern im schlimmsten Fall sogar brechen.
  • Bei der Etappen Blondierung dieser Blondierung werden die dunklen Pigmente mit einem sanfteren, dem sogenannten „sauren Farbabzug“ entfernt. Im Anschluss daran wird dann blondiert und bei weiteren Behandlungen kann das Haar dann gefärbt oder getönt werden. Der Vorteil ist, dass sich das Haar zwischen den einzelnen Behandlungen erholen kann.
  • Eine weitere Blondierungsmöglichkeit, mit der man das Haar aufhellen kann, ist das Färben von Strähnen. Alle vier bis sechs Wochen wird das Haar durch das Hinzufügen von Strähnen in unterschiedlichen Nuancen heller. Die ermöglicht ein natürliches Ergebnis. Diese Variante ist sehr beliebt bei Frauen, die keine Typenänderung über Nacht wünschen.

Zu einer professionellen Blondierung gehört in der Regel auch eine Beigabe oder Vorbehandlung der Haare mit Keratin, dem Aufbaustoff des Haares. Durch diese Behandlung wird das Haar glatter, widerstandsfähiger und stärker, sodass es auch gut mit der anschließenden Blondierung zurecht kommt.

Die Wahl des passenden Blondtons

Generell wird von Friseuren empfohlen, dass je größer der Rosa Gehalt des ursprünglichen Teints ist, desto heller und kühler sollte die Farbe sein. Einer olivfarbenen, dunkleren Haut hingegen schmeicheln warme Honig- und Goldtöne.

Nach einer Blondierung empfiehlt es sich, dem Haar eine Wasch- und Styling Pause von mindestens 24 h zu gönnen. So kann sich das Haar erholen und die Haarstruktur kann sich wieder festigen. Auch bei der Haarpflege nach der Blondierung sollte man auf einiges achten. So ist es beispielsweise wichtig, auf Pflegeprodukte für koloriertes Haar zu setzen. Diese schützen die Farbpigmente des Haares und verhindern einen ungewollten Gelbstich der Haare. Empfehlenswert ist es, das Haar einmal wöchentlich zu kuren. Dadurch wird die aufgeraute Haarstruktur geglättet und das Haar glänzt.

Die Schritte einer selbst angewendeten Blondierung

Das Blondieren ist ein chemischer Prozess. Davon wird jedes Haar spröde und porös. Daher ist es wichtig, wenn man sich dazu entschließt, das Haar selbst zu blondieren, die Haare bereits Wochen vorher darauf vorzubereiten. Erfahrungsgemäß liefern Haarkuren mit Keratin gute Ergebnisse und glätten die Haarstruktur und stärken das Haar.

Manchmal kommt es auch vor, dass die Kopfhaut und der Haaransatz sehr empfindlich auf das Blondieren reagieren. Daher ist es sinnvoll, vor dem Färben eine Schicht Vaseline oder Tagescreme auf die Kopfhaut aufzutragen. So ist sie vor einem direkten Kontakt mit dem Blondierungsmittel geschützt.

Nach dem Kauf des passenden Produktes kann man mit dem Blondieren beginnen. Dabei wird folgendermaßen vorgegangen. Beim Auftragen sollte man unbedingt Handschuhe tragen, da das in den meisten Blondierungen enthaltene Wasserstoffperoxid für die Haut extrem schädlich ist. Auch das Verwenden eines Handtuchs um die Schulter ist sinnvoll. Zudem ist es sinnvoll, nicht gerade das Lieblingshandtuch zu verwenden. Im Anschluss daran kann man die Färbung Strähnchen für Strähnchen mit dem Farbpinsel auftragen.

Sinnvoll ist es dabei, immer bei den Spitzen zu beginnen und sich dann langsam bis zum Haaransatz vorzuarbeiten. Am Haaransatz hellt sich die Farbe generell am schnellsten auf. Daher ist es sinnvoll, diesen erst am Schluss zu blondieren, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu bekommen.
Ist man mit dem Färben fertig, muss man die Blondierung einwirken lassen. Generell dauert die Einwirkungszeit 30–45 Minuten. Je dunkler die Naturfarbe ist, desto länger ist dann auch die Einwirkungszeit. Informationen dazu findet man meist auf dem Beipackzettel. Es empfiehlt sich, sich unbedingt an die Dauer zu halten, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen.

Nach dem Einwirken werden die Haare mit Wasser ausgespült. Im Anschluss daran muss man das Haar pflegen. Haarmasken oder Ähnliches eignen sich perfekt dafür. Manchmal kann es vorkommen, dass das Haar nach dem Färben einen Gelbstich hat. Das passiert, wenn das Haar rote Farbpigmente hat. Meist bekommt man dies mit einem Silbershampoo gut in den Griff.

Nach einer Blondierung ist vom Schwimmen im Chlorwasser abzuraten. Chlor greift die Haare an und im schlimmsten Fall bekommt das Haar einen Grünstich. Spätestens dann ist ein Besuch beim Friseur zum Haare Retten nicht mehr vermeidbar.

Inhaltsstoffe von Blondierungen

Bei der Wahl der passenden Blondierung sollte man zu hochwertigen Produkten greifen. Wella, Schwarzkopf oder L’Oreal sind generell sehr beliebt und überzeugen mit hoher Qualität durch jahrelange Markterfahrung.

Aufhellungen bis zu 5–6 Tonstufen sind bei Blondierungen möglich. Dies kann man generell auch zu Hause machen. Gängige Produkte bestehen aus zwei Komponenten, die vor dem Anwenden miteinander vermischt und sofort verwendet werden müssen: Eine Komponente ist Pulver oder Creme, die zweite Komponente ist meist Wasserstoffperoxid, das Oxidationsmittel.

FAQs zu Blondierungen

Wie oft muss man blondieren?

Bei kürzeren Haaren ist das Blondieren häufiger erforderlich. Allerdings sollte man mindestens einen zeitlichen Abstand von 6-8 Wochen einhalten, um das Haar nicht unnötig zu schädigen.

Ist ein Aufheller oder eine Blondierung besser?

Bei einer gewünschten Aufhellung von 1 bis 2 Nuancen kann man auch zu einem Aufheller greifen. Diese sind generell als schonender und besser für die Haare zu beurteilen. Will man die Haare mehr aufhellen oder hat eine dunklere Ausgangsfarbe ist es besser eine qualitativ hochwertige Blondierung zu wählen.

Wann sollte man nicht blondieren?

Der Erfolg hängt nicht nur vom Fachwissen des Experten ab, sondern auch vom Zustand der eigenen Haare. Je dunkler und geschädigter die Haare sind, desto schwerer wird es. Es kann in manchen Fällen auch unmöglich sein. Daher ist vorab eine Farbhistorie sinnvoll. Wurde das Haar vorab mit Pflanzenfarbe gefärbt, funktioniert eine Blondierung in den meisten Fällen nicht. Ebenso wird auch bei festem und extrem dunklem Haar von einer selbst Blondierung abgeraten. Aber auch wenn das Haar sehr kaputt ist, sollte man das Blondieren besser sein lassen. Wenn man rotes Haar hat, sollte man, wenn möglich, einen Experten mit dem Blondieren beauftragen, um unerwünschte Ergebnisse zu vermeiden. Der Grund dafür ist, dass die Farbpigmente bei roten Haaren generell kleiner sind und sich daher auch schwerer blondieren lassen.