Die besten Haarfarben und -Tönungen

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Haarfarben

Sind Sie mit Ihrer natürlichen Haarfarbe zufrieden? Viele Menschen sind es nicht. Zudem verändert sich die Farbe der Haare mit der Zeit. Blonde Haare vergilben mit dem Alter. Braune Haare werden zunehmend von grauen Fänden durchzogen. Viele Frauen mit Blondhaar verdanken dieses keinem natürlichen Haarwuchs. Männer mit aschblonden Haaren mögen ihren rötlichen Bart nicht. Sie färben ihn um, damit der Look stimmiger wird oder das Gesamtbild jugendlicher bzw. seriöser wirkt. Gefärbte Haare können demnach jünger oder älter machen.

Haarfarben sind seit jeher beliebt. Sie laden zu Experimenten und Typveränderungen ein. Sie können einen jugendlicher oder älter, blonder oder brünetter aussehen lassen. Der Markt an Haarfarben ist entsprechend groß. Jede Haarfarben-Nuance kann über eine Färbung erreicht werden, sofern die eigene Haarfarbe das nicht erschwert. Natürliche Haarfärbemittel wie Henna haben eine lange Geschichte. Moderne Pflanzenfarben mit färbenden Pflanzenbestandteilen werden im Bioladen angeboten. Chemische Haarfärbemittel erhält man beim Frisör, bei Amazon und anderen Online-Shops. Wer weniger wagemutig ist, begnügt sich mit Tönungen oder Intensivtönungen.

Haarfarben sind vorteilhaft, weil man seine Haare damit umfärben, den natürlichen Farbton intensivieren oder durch eingearbeitete Strähnchen eine interessantere Optik erhalten kann. Zudem ist erwiesen, dass volle Haare ebenso Anerkennung finden wie eine attraktive Haarfarbe. Sogar berufliche Vorteile sind mit vollem Haar und einer attraktiven Haarfarbe erreichbar. Männer mit Vollglatze haben anscheinend schlechtere Karriere-Chancen. Auch die Partnersuche wird durch eine schöne Haarfarbe erleichtert. Viele Männer finden beispielsweise blonde oder brünette Frauen attraktiv. Diesem männlichen Faible kann jede Frau mit dem Färben der Haare Rechnung tragen.

Farben im Überblick

Haarfarben Firmen im Profil

Gründe für Haarfarben und Tönungen

Warum greifen Menschen zu Haarfärbemitteln oder Tönungen? Hier eine Auswahl an Gründen:

  • Dir missfällt die eigene Haarfarbe
  • Das Haar ist uneinheitlich pigmentiert
  • Die ersten grauen Strähnen zeigen sich
  • Man findet sich nicht attraktiv genug
  • Der Bart hat eine andere Farbe als das Haupthaar
  • Ein nachgedunkelter Blond-Ton soll aufgehellt werden
  • Ein zu orange geratener „Karottenkopf“ soll einen dunkleren Rotton erhalten
  • Durch eine blaue Haarsträhne soll Unkonventionalität signalisiert werden
  • Eine ältere Dame möchte deine grauen Haare mit einem Silberschimmer versehen, um eleganter zu wirken
  • Manche Frauen möchten durch Strähnchen interessanter aussehen
  • Mit einer neuen Haarfarbe und einem Haarschnitt wird nach einer Trennung eine Typveränderung eingeleitet
  • Durch Haartönungen wird die blässlich und stumpf wirkende Haarfarbe farblich intensiviert und mit Glanz versehen.

Es lassen sich sicher noch weitere Gründe finden. Menschen sind experimentierfreudig, was ihre Optik angeht. Solange Haartönungen und Haarfärbungen typgerecht und passend zum Teint ausgewählt werden, ist das Ergebnis stimmig. Kritisch zu sehen sind krasse Farben, die nicht zum Teint oder zum Typ passen. Oftmals machen schon Aufhellungen um wenige Nuancen einen optischen Unterschied. Doch es besteht auch die Möglichkeit, eine attraktive Brünette in eine sexy Superblondine zu verwandeln.

Unterscheidung Haarfarben und Haartönungen

Haarfarben – dauerhaft aber agressiver

Haarfarben wirken intensiv. Sie verbleiben dauerhafter im Haar und werden deshalb als semi-permanent bezeichnet. Färbungen halten etwa sechs Monate, bevor die eigentliche Haarfarbe am Scheitel sichtbar wird. In diesem Fall muss zumindest die Scheitelzone nachgefärbt werden. Zu unterscheiden sind konventionelle Haarfärbemittel auf chemischer Basis und solche, die auf rein pflanzlichen Färbeextrakten basieren.

Chemische Haarfärbemittel gelten wegen ihrer Inhaltsstoffe als aggressiv. Sie können die Kopfhaut und die Haarwurzeln schädigen oder Allergien auslösen. Potenziell kann man auch auf die Pflanzenstoffe in einem Bio-Haarfärbemittel allergisch reagieren. Doch die Gefahr der Sensibilisierung ist geringer. Pflanzliche Färbemittel wie Henna oder Bio-Haarfärbemittel von Logona, Ayluna oder Sante sind deutlich verträglicher und sanfter.

Haartönungen – konventionell oder intensiv

Haartönungen sind zu unterscheiden in konventionelle Tönungsmittel und Intensivtönungen. Während normale Tönungen sich nach wenigen Haarwäschen gleichmäßig ausgewaschen haben, verbleiben die semi-permanenten Intensivtönungen bis zu acht Wochen im Haar. Im Unterschied zu Haarfärbemitteln dringen die Pigmente nicht in die Haare ein. Sie ummantelt das Haar nur. Da die natürliche Haarfarbe durch Haartönungen durchschimmert, kann diese nicht um diverse Farbtöne verändert werden. Sie kann leicht abgedunkelt, mit einem rötlichen Schimmer versehen oder intensiviert werden.

Stufen der Haltbarkeit

Zu unterscheiden sind drei Stufen der Haltbarkeit: Haarfärbemittel der Stufe eins sind die Tönungen. Diese halten sich nur wenige Tage unverändert im Haar. Mit jeder Haarwäsche waschen sie sich weiter aus. Intensivtönungen gehören zur Stufe zwei. Sie halten die Farbe sechs bis acht Wochen im Haar, bevor sie zunehmend blasser werden. Stufe drei sind die chemischen oder pflanzlichen Haarfärbemittel, die bis zu sechs oder acht Monate gute Ergebnisse zeigen.

Inhaltsstoffe von Haarfarben

Die Inhaltsstoffe aller Haarfärbemittel müssen deklariert werden. Oft werden bei konventionellen Haarfärbemitteln unverständliche chemische Bezeichnungen genutzt. Bei pflanzlichen Färbemitteln können die Inhaltsstoffe in botanischen Begriffen gelistet werden. Doch im Grundsatz sind die Inhaltsstoffe beider in drei Gruppen zu unterteilen.

Grundstoffe in Haarfarben

Als Grundstoffe enthalten konventionelle Haarfärbemittel Pigmente, die in einem Lösungsmittel gelöst sind. Dazu kommen je nach Typ des Haarfärbemittels Hilfsstoffe wie Netzmittel, pH-Regulatoren, Feuchthaltemittel, Komplexbildner, Antioxidantien, Verdicker, Konservierungsmittel, Duftstoffe und Pflegestoffe. Weiterhin sind die sogenannten „Präparat-abhängigen“ Inhaltsstoffe zu finden.

Haarfarbesprays und Schaumfärbemittel enthalten beispielsweise Treibgas, meist Butan oder Propan. Die Warnverordnung schreibt vor, dass die gefährlichen oder bedenklichen Inhaltsstoffe erkennbar deklariert werden müssen. Außerdem ist die EU-Kosmetikverordnung zu beachten. Während konventionelle Haarfärbemittel als Chemiekeule verschrien sind, gelten pflanzliche Bio-Haarfärbemittel als gesundheitsverträglich. Das schließt einen Schadstoffgehalt aber nicht immer aus, wie Ökotest feststellen musste.

Pflanzenfarben

Zwar basieren die Pflanzenfärbungen auf Extrakten von Henna, Indigo, Walnuss, Färberkrapp oder Kamille. Einige der getesteten Pflanzenfarbstoffe fielen der Stiftung Warentest aber durch einen Gehalt an aromatischen Aminen auf. Diese gelten als Kontaktallergene. Einige Hersteller mussten sich außerdem einen Gehalt an halogenorganischen Verbindungen, problematischen Duftstoffen, PEG-Verbindungen oder synthetischen Polymeren vorwerfen lassen.

Ob Schadstoffe, verunreinigte oder verbotene Substanzen absichtsvoll enthalten sind oder produktionsbedingt in die Färbemittel geraten, ist nur schwer festzustellen. Fakt ist aber, dass Ammoniak ein Bestandteil vieler konventioneller Färbemittel ist. Das ist kein Zufall, denn Ammoniak wird absichtsvoll als pH-Verlängerer hinzugefügt. Dabei schädigt Ammoniak nicht nur das Haar, sondern es reizt auch die Kopfhaut. Es erzeugt außerdem einen Verlust an Feuchtigkeit und Farbintensität im Haar und kann sensibilisierend wirken. Ratsam ist, ein Ammoniak-freies Haarfärbemittel zu verwenden oder auf pflanzliche Haarfärbemittel auszuweichen.

Welche Haarfarben sind die Beliebtesten?

Zu den bekanntesten Herstellern von Tönungen und Haarfärbemitteln konventioneller Art gehören Schwarzkopf, L’Oréal und Garnier. Bei den pflanzlichen Haarfärbemitteln sind es Logona, Ayluna und Sante. Die beliebtesten Haarfarben dürfte seit Jahren Blond sein, gefolgt von Rot und Kastanienbraun.

2022 lag jedoch der Farbton Kupfer am besten im Rennen. In der Zeitschrift „Brigitte“ wurde die Trendfarbe 2022 allerdings mit Mokkabraun angegeben. Dann folgen laut „Brigitte“ Sand- und Weizentöne, Kupfernoten und Platinblond im „Mono Coloring“-Look – also ohne Strähnchen. Da Trends und Farben alljährlich wechseln, bleiben die drei Färbeklassiker Blond, Rot und Kastanienbraun sicher in der Beliebtheitsskale erhalten.

FAQs zu Haarfarben

Welche Haarfarbe macht jünger?

Pauschal kann man das nicht sagen. Generell machen lebhafte und warme Farbtöne jünger, insbesondere wenn bereits die ersten grauen Haare zu sehen sind. Auf der anderen Seite genügt das aber nicht. Ein flotter Haarschnitt, eine mit dreißig Jahren begonnene Anti-Aging-Hautpflege, der Verzicht auf lange Sonnenbäder und zum Typ passende Kleidung erzielen einen viel besseren Effekt. Die Haarfarbe addiert sich dazu. Sie macht aber nicht automatisch jünger, wenn die Haut faltig ist.

Welche Haarfarben sind im Trend?

Die Haarfarben-Trends wechseln mit jedem Jahr. 2022 waren es Kupfer, Mokkabraun und Platinblond, für Herbst und Winter 2022/23 werden Weißblond bis Graublond, dunkelbraune Farbtöne, in unterschiedlichen Blautönen gefärbte Haare, Kupfertöne und Glossy Black im Trendbarometer des Onlinemagazins „Glamour.de“ ganz oben gesehen.

Welche Haarfarbe bei grauen Haaren?

Graue Haare können sehr attraktiv aussehen, das beweisen Birgit Schrowange oder Sky Dumont. Wer seine grauen Haare nicht mag, kann sie färben lassen – aber das Ergebnis stellt nicht immer zufrieden. Mit einem Orange-, Lila- oder Grünstich muss – je nach gewähltem Färbemittel – gerechnet werden.

Welche Haarfarbe für Frauen ab 50?

Hier kann es keine generelle Empfehlung geben. Das Haar einer Frau ab 50 kann jeden Farbton verkraften, der zu ihrem Typ und ihrem Teint passt. Iris Berben, Birgit Schrowange, Hannelore Hoger oder die patente Inka Bause haben bewiesen, dass man mit jeder Haarfarbe attraktiv aussehen kann. Vermeiden sollten Sie betont jugendliche Haarfärbungen, die nicht zum Teint und zum Typ passen. Mit 50 Muss man nicht mehr jeden Trend mitmachen. Man darf aber…

Welche Haarfarbe kann man am besten selber färben?

Moderne Tönungen und Natur-Farben sind leicht zu verarbeiten. Sie machen kaum Probleme. Sind die Ergebnisse nicht gut genug, kann die Färbung gegebenenfalls wiederholt werden. Die besten Ergebnisse erzielen zweifellos Profis. Für das DIY-Verfahren lädt man gegebenenfalls die beste Freundin zum gegenseitigen Auftragen ein, damit kein Fleckchen unbehandelt bleibt.