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Allergiker Haarfarben – schön trotz Allergie

Jucken, Rötungen, geschwollene Augen, das alles können Anzeichen für eine Allergie sein, wie sie viele Menschen kennen. Vor allem in der Heuschnupfenzeit gibt es etliche Geplagte. Was dahingegen die wenigsten wissen, ist, dass man auch auf Haarfarben beziehungsweise auf bestimmte Stoffe darin allergisch reagieren kann.

Haarfarben und Allergie

In permanenten Haarcolorationen sind starke chemische Gemische enthalten. Das ist einerseits gut, denn sie werden benötigt, um Leuchten und Farbkraft zu erzielen. Doch andererseits können einige von ihnen auch starke allergische Reaktionen hervorrufen.

Der häufigste Auslöser in Farben ist das aromatische Amin Para-Phenylendiamin, kurz PPD. Dabei handelt es sich nicht um ein Bleichmittel, sondern um einen Farbstoff, der eine sehr hohe Sensibilisierungspotenz hat und damit starke Reaktionen darauf auslösen kann. PPD darf deshalb ohnehin nur bis zu 2 % darin enthalten sein, doch sensible Allergiker müssen trotzdem sehr vorsichtig sein.

Auch Ammoniak, ein Stoff, der beim Färben die Haare schützt und die Farbkraft verstärkt, ist in vielen Farben enthalten und kann derartige Reaktionen auslösen. Ebenso wie Resorcin und Parabene. Resorcin sorgt dafür, dass sich ein Farbfilm bildet und um die Haare legt, Parabene für die Haltbarkeit der Farben. Sie alle erfüllen also wichtige Funktionen in den Colorationen.

Das Problem mit insbesondere dieser Allergie ist, dass sie nicht etwa nur ausgelöst wird, wenn die Farbe frisch aufgetragen und nass ist. Sondern immer. Bei permanenten Colorationen bedeutet das somit eine wochenlange allergische Reaktion. Das kann für die Betroffenen wirklich langwierig und belastend sein. Als Lösung bleiben nur die Möglichkeit, die Haare abzuschneiden oder abzuwarten. Dabei kann zwar mit Allergiemedikamenten nachgeholfen werden und indem man die Haare möglichst wenig berührt, aber eine Tortur ist es dennoch.

Da die Reaktion erst 24 bis 48 Stunden nach Färben eintritt, kann man die Farbe auch nicht mehr abwaschen. Deshalb sollte beim Benutzen herkömmlicher Oxidationsfarben immer ein Allergietest auf der Haut etwa 48 Stunden vor dem Färben gemacht werden.

Allergiker Haarfarben von geprüften Beautyshops

Zum Glück leben wir in einer Zeit, in der es für fast jedes Problem eine Lösung gibt. Jahrelang mussten sich PPD-Allergiker mit Tönungen und Hennafarben zufriedengeben beziehungsweise konnten sich die Haare gar nicht färben. Mittlerweile gibt es mit Allergiker Haarfarben eine tolle, effiziente Lösung dagegen. Wichtig ist, zuerst herauszufinden, gegen welchen konkreten Stoff man allergisch ist. Dadurch ist es leichter, die passende Allergiker Farbe zu finden.

Interessante Augenbrauenfarben-Marken für Allergiker

Die Marke Wild Color Haarfarbe ALL FREE kann im Normalfall von Allergikern aller Art benutzt werden. Denn sie ist PPD-, paraben-, ammoniak- und resorcinfrei. Diese gibt es in 15 unterschiedlichen Tönen.

We Colour

Auch die We Colour Farben sind frei von allen diesen Stoffen und können damit von Allergikern genutzt werden. We Colour ist in 37 verschiedenen Farbnuancen erhältlich.

Was sollte man bei der Anwendung von Alergiker Haarfarben beachten?

Die Anwendung dieser Farben verläuft im Prinzip gleich wie bei anderen. Ganz wichtig ist jedoch, diese, trotz der speziellen Formel für Allergiker ungefähr 48 Stunden zuvor zu testen. Denn es besteht immer noch die geringe Chance, dass man gegen etwas anderes allergisch ist als diese Stoffe. Darum sollte man da kein Risiko eingehen.